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Was ist Quarzit? | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Quarzit ist ein metamorphes relativ hartes Schichten-Gestein mit einem hohen Quarzanteil (Glanzeffekt). Unter der Metamorphose bei Gesteinen versteht man die Um- bzw. Neukristallisation infolge Druck- und Temperaturerhöhung aus bereits vorhandenen Magmatiten oder Sedimentiten. Quarzit, kann ähnlich wie Marmor auch kontaktmetamorph gebildet werden. Das heißt, bei ansteigenden Temperaturen aber gleichbleibend niedrigem Druck wird das Ausgangsgestein Korn für Korn verändert. Evtl. noch vorhandene Porositäten verschwinden, das bedeutet das Gestein wird dichter und härter als das Ausgangsgestein.
Metamorphe Gesteine können entweder nach ihrem vorliegenden Gefüge- oder Mineralbestand beschrieben werden oder sie werden nach dem Ausgangsgestein benannt. Der aktuell erreichte Mineralbestand in einem metamorphen Gestein ist Ausdruck des durch die Metamorphose erreichten Stadiums der Umbildung eines sedimentären, metamorphen Ausgangsgesteins. Er richtet sich nach dem vorhandenen Stoffangebot. Für die Gesteinsbenennung entscheidend sind nur Mineralgehalte > 10 Vol.% (=Hauptkomponente). Namen, die ein metamorphes Gestein mit seinem Mineralbestand charakterisieren, sind
Allgemeines Härte Unter der Härte eines Minerals versteht man den Widerstand, den das Material einem anderen Material entgegensetzt. Das heißt, dasjenige Mineral, das ein anderes ritzt, aber von diesem selbst nicht geritzt wird, ist härter als das andere. Die Mohs´sche Härteskala erlaubt es, die relative Härte eines Minerals durch Vergleich mit der Härte ausgewählter Standardminerale bzw. äquivalenter Prüfkörper zu bestimmen.
In der Mohs-Skala werden jedoch mit wachsender Härteziffer die Härteunterschiede immer größer, so daß schließlich zwischen Härte 9 und Härte 10 ein sehr großer Sprung liegt. Spaltbarkeit Bestimmte Mineralien lassen sich nach einer oder auch mehreren Ebenen mehr oder weniger glatt spalten. Zumeist laufen diese Ebenen parallel zu den gewachsenen Kristallflächen. Feinste Spaltbarkeit in einer Ebene besitzen z.B. Glimmer. Sie lassen sich parallel zu ihrem Schichtgitter in dünnste Plättchen aufspalten. Farbe Mineralien können eigenfarbig infolge farbgebender Stoffe sein (z.B. Mn färbt MnCO3 rosa), oder sie sind fremdfarbig durch Zusätze im Kristall (z.B. Cr in Korund erzeugt roten Rubin). Manchmal erzeugen auch radioaktive Einflüsse einfach einen Kristallisationsfehler und damit eine Farbe (z.B. blaues Steinsalz |
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